Mittel gegen Pickel
Zunächst erst einmal sollte klar sein, dass Pickel nicht ausgedrückt werden dürfen. Durch Drücken und
Quetschen verschlimmert sich die ganze Angelegenheit meist noch. Der Talg wird in tiefere Hautschichten gedrückt. Auch die Bakterien werden besser verteilt. Das kann schwere Erkrankungen zur Folge haben und zur Narbenbildung führen. Pickel sollte man fachgerecht entfernen lassen. Das geht am besten beim Hautarzt oder einer Kosmetikerin.
Um die Entstehung von Pickeln schon im Vorfeld zu verhindern, sollte die Haut täglich gereinigt und gepflegt werden. Dabei ist aber wichtig, dass man es nicht übertreibt. Morgens und abends gründlich waschen ist ausreichend. Waschlotionen oder alkoholische Gesichtswasser töten Bakterien. Wichtig ist, die Behandlung der Haut regelmäßig und kontinuierlich durchzuführen. Peelings können die Haut von abgestorbenen Hautzellen befreien und die Poren öffnen. Talg kann ungehindert abfließen.
Durch Rauchen wird die Haut stark beansprucht. Dies trifft auch auf große Mengen Alkohol zu. Das Hautbild verschlechtert sich ganz allgemein. Pickel können entstehen. Einfach mal für mehrere Wochen auf beides verzichten und abwarten, was passiert.
Wer bei der Bekämpfung seiner Pickel auf Chemie verzichten will, kann auf Naturheilprodukte zurückgreifen. Besonders gut geeignet sind Aloe Vera, Teebaumöl und Manuköl. Diese pflanzlichen Stoffe bekommt man in der Apotheke. Sie werden einfach auf die Haut aufgetragen.
Auch Vitamin B5 und Zink als Tabletten oder Salbe kann helfen, die lästigen Pickel loszuwerden. Auch Heilerde oder Gesichtsmasken bringen eine Besserung oder eine Linderung. Vitamin B5 ist wichtig für den Stoffwechsel. Man sollte mindestens 6 Gramm davon pro Tag aufnehmen. Viel Vitamin B5 ist in Vollkornbrot, Reis, Eiern, Früchten, Gemüse und Milch enthalten. Hochdosiertes Vitamin B5 (10g) hilft gegen Pickel.
Heilerde ist ein Pulver, mit dem man schon in der Antike die Haut behandelt hat. Das Pulver muss mit kaltem Wasser vermischt werden. Es wird für mindestens eine Stunde auf die zu behandelnde Hautstelle aufgetragen. Bei Pickeln sollte die Heilerde mindestens zwei- bis dreimal pro Woche verwendet werden. Regelmäßig angewandt lassen sich langfristige Erfolge erzielen.
Peelings mit Fruchtsäure wirken antibakteriell, antiseptisch und entzündungshemmend. Man sollte solch ein Peeling aber nicht zu oft durchführen.
Sonne hat eine positive Wirkung auf Pickel. Die Haut wird ausgetrocknet und besser durchblutet. Man darf es aber mit dem Sonnen nicht übertreiben. Das kann zu Hautreizungen führen. Außerdem sollte immer ein geeignetes Sonnenschutzmittel verwendet werden.
Rotlicht wirkt gegen Entzündungen und sorgt für eine bessere Durchblutung. Es kann zwei- bis dreimal pro Woche jeweils für 15 Minuten angewendet werden. Diese Heilmethode ist sehr sanft und zeigt bei regelmäßiger Anwendung langfristig gute Erfolge.
Gegen Pickel kann man etwas tun. Der Erfolg zeigt sich allerdings nicht immer sofort. Manchmal braucht es schon eine gehörige Portion Geduld, bis die Haut wieder glatt und schön ist. Was und wie viel man tun muss, hängt davon ab, wie viel Pickel man hat und welche Ursache diese haben.
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Tags: Alkohol, Haut, Heilerde, Mittel, pickel, Rauchen, Rotlicht, Zink