Anti-Pickel - welche Hausmittel helfen?
Unter Pickeln haben schon unsere Großeltern gelitten. Deshalb gibt es noch viele alte Tipps gegen Pickel. Aber auch neue Hausmittel kommen jeden Tag dazu. Hier eine Auswahl der Gebräuchlichsten:
Teebaumöl gilt als das Geheimmittel gegen Pickel und Akne. Es wirkt desinfizierend, entzündungshemmend, antibakteriell und leicht austrocknend. Es verhindert die Entzündung und somit die Entstehung von Pickeln. Bei empfindlichen Personen kann es bei täglicher Anwendung (reines Öl) zu einer Reizung der Haut führen. Besser nur ein- bis zweimal pro Woche verwenden. Teebaumöl ist das ätherische Öl mit den wenigsten Nebenwirkungen und ein wahres Universaltalent.
Heilerde befreit die Haut von Fett und Talg. Sie wird besser durchblutet und Bakterien werden absorbiert. Heilerde wirkt auch als ein sanftes Peeling und entfernt schonend abgestorbene Hautschuppen. Es ist frei von Nebenwirkungen. Heilerde sollte man zwei- bis dreimal pro Woche verwenden. Das Pulver wird mit Wasser vermischt und sollte für jeweils eine Stunde auf der Haut verbleiben.
Ein Kamillendampfbad hilft auf hautschonende Weise gegen Pickel. Einfach Kamillentee (Beutel), Kamillenblüten oder ein paar Tropfen Kamillenessenz mit heißem Wasser überbrühen. Dann sollte man das Gesicht für mindestens fünf Minuten unter einem großen Handtuch darüber halten. Das öffnet die Poren und wirkt entzündungshemmend. Man kann natürlich auch gleich eine Gesichtssauna verwenden.
Zink kann Pickel von innen und außen bekämpfen. In Tablettenform oder als Salbe hilft es, wenn es in Maßen verwendet wird. Vorsicht vor einer Zinküberdosierung!
Zitronensaft wird schon lange als Hausmittel gegen Pickel verwendet. Zum einen kann man Wechselbäder fürs Gesicht machen (kalt und heiß waschen im Wechsel). Anschließend das ganze Gesicht mit Zitronensaft abreiben Bei regelmäßiger Anwendung hilft es nach einiger Zeit. Zum zweiten kann man mehrmals am Tag die Pickel mit einem in Zitronensaft getränkten Wattestäbchen betupfen.
Einige schwören auf Brennnesselkraut. Einen Löffel des Krauts mit kochendem Wasser übergießen, kurz ziehen lassen und dann abseihen und trinken. Mehrmals am Tag angewandt, können auch Brennnesseln helfen.
Eine Tränengrassamenkur über einen Zeitraum von zwei Wochen kann gegen Pickel helfen. Dafür muss man täglich eine Portion Tränengrassamensuppe essen. Hierfür werden 55 Gramm Samen und ein Teelöffel Zucker in 750 ml Wasser gekocht.
Ringelblumentinktur aus der Apotheke 1:3 mit Wasser gemischt und auf die betroffenen, gereinigten Hautstellen aufgetragen, sollte helfen, wenn man dies dreimal am Tag durchführt. Man kann auch Kieselsäure-Gel auftragen. Das muss 10 Minuten einwirken und wird mit Wasser abgespült. Danach die Ringelblumentinktur anwenden.
Jeden Abend das Gesicht mit Honigwasser waschen kann helfen. Dafür ein wenig Honig in Wasser auflösen. Die Masse ins Gesicht einmassieren. Der Honig muss einziehen. Anschließend das Gesicht mit kaltem Wasser waschen.
Entzündete Pickel heilen schneller ab, wenn sie regelmäßig mit Arnikatinktur betupft werden.
Eine Hefemaske verspricht Besserung. Dazu einen halben Hefewürfel mit einem Teelöffel warmer Milch verrühren. Die Masse wird auf das Gesicht aufgetragen und muss 15 bis 20 Minuten einwirken.
Der eigene Urin soll ja gegen viel Wehwehchen helfen. Wer sich traut kann es ausprobieren. Einfach mit dem ersten Morgen- Urin das Gesicht einreiben und einziehen lassen. Viele schwören darauf.
Ob die Mittel im Einzelfall helfen, muss jeder für sich selbst ausprobieren.
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