Akne und Pickel - Leiden von Generationen

Mädchem vor dem SpiegelUnter unreiner Haut leiden viele Menschen. Akne, der Begriff ist abgeleitet vom altgriechischem Wort „akme“ und bedeutet Spitze, Blüte oder Höhepunkt. Hautprobleme hat fast jeder schon mal gehabt.. In den westlichen Industrienationen ist Akne die häufigste Hautkrankheit überhaupt. 70 bis 87 Prozent aller Jugendlicher weisen Akne- Hautveränderungen auf. Bis zu 30 Prozent der Betroffenen benötigen eine medikamentöse Behandlung.


Ein Pickel entsteht, wenn fetthaltiger Talg die Pore verstopft. Es bildet sich ein offener Mitesser. Dieser ist als schwarzer Punkt auf der Haut erkennbar. Im geschlossenen Talgdrüsenkanal siedeln Keime an. Diese starten einen Entzündungsprozess. Dieser führt zum Pickel.

Grundsätzlich gilt: Hände weg von Pickeln und Mitessern. Quetschen und Ausdrücken macht alles nur noch schlimmer. Das kommt daher, dass vielfach der Talg in noch tiefere Hautschichten gedrückt wird. Auch die Bakterien werden dadurch besser verteilt. Das kann zu schweren Erkrankungen z.B. auch der Augen führen.
Wer trotzdem selbst Hand anlegen will, sollte einige wichtige Regeln beachten. Erst drücken, wenn sich ein Eiterpickel gebildet hat. Zu frühes Drücken führt zu einer Verschlimmerung der Infektion. Dadurch dauert es länger, bis der Pickel abheilt. Der Pickel sollte mit einem desinfizierenden Mittel betupft werden. Das gelbe Köpfchen sollte man mit einer ebenfalls desinfizierten Nadel aufstechen. Es darf nicht gedrückt werden. Besser legt man ein Papiertuch auf den Pickel. Die austretende Flüssigkeit wird aufgesaugt. Wer drückt, sorgt nur dafür, dass sich der Pickel erneut entzündet. Dann können sogar Narben zurückbleiben. Die aufgestaute Flüssigkeit tritt von alleine aus. Danach den Pickel noch einmal desinfizieren.
Mitesser kann man mit Hilfe von Strips, die im Handel erhältlich sind, schonend und ohne drücken entfernen. Diese Tipps kann man nur bei gelegentlich auftretenden Pickeln anwenden. Bei Akne sollte man das keinesfalls so tun.

Die Zahl der von Akne und Pickeln Betroffenen nimmt seit Jahren ständig zu. Die typische Akne, die in der Pubertät auftritt, ist die bekannteste Form der Akne. Dazugekommen sind Krankheitsformen, die von äußeren Faktoren beeinflusst werden, wie die Kosmetik- oder Medikamentenakne.
Akne ist eine Krankheit. Trotzdem schämen sich viele, zum Arzt zu gehen. Sie versuchen ihre Probleme selbst in den Griff zu bekommen. Dies kann schlimme Folgen haben. Falsch behandelte Akne kann schwere Narben hinterlassen.

Um Akne und Pickel ranken sich viele Mythen. So soll Akne beispielsweise durch zu viele Süßigkeiten entstehen. Auch soll sie durch Selbstbefriedigung oder zu wenig Hygiene ausgelöst werden. Das stimmt natürlich nicht. So wird beispielsweise durch zu häufiges Waschen der Säureschutzmantel der Haut entfernt. So kann sich die Krankheit eher verschlechtern als verbessern.
Zur Entstehung von Pickeln und Akne tragen Stress, Umwelteinflüsse, Hormonumstellungen und der jeweilige Hauttyp bei. Kommen mehrere der Faktoren zusammen, können Pickel entstehen.

Damit es erst gar nicht zu Pickeln oder Akne kommt, sollte man sich gesund ernähren. Frisches Obst undSport auf Wiese Gemüse, Müsli, Reis und Nudeln sind förderlich. Vitamine und Mineralstoffe helfen, auch die Haut gesund zu erhalten. Auch regelmäßiger Sport ist gesund und trägt dazu bei, dass Hautunreinheiten gar nicht oder nur sehr wenig entstehen können.

Um die Entstehung von Pickeln schon im Vorfeld zu verhindern, muss die Haut täglich gereinigt und gepflegt werden. Ebenso wie bei Akne hilft Rotlicht auch gegen Pickel. Zwei bis dreimal pro Woche für je eineUm die Entstehung von Pickeln schon im Vorfeld zu verhindern, muss die Haut täglich gereinigt und gepflegt Viertelstunde tut der Haut gut.

Tierisches Eiweiß (aus Fleisch, Wurst, Fisch, Ei, Milch) kann dazu führen, dass sich die Hornschicht der Haut verdickt und verhärtet. Die Öffnungen der Hautporen werden hart und unelastisch und können ganz verstopfen. Dadurch wird der Organismus gezwungen, das Abstoßen der Fettpfropfen gewaltsam durch Entzündung und Einschmelzung des umliegenden Gewebes (Eiterbildung) vorzunehmen. Bakterien tragen dann noch zu einer Beschleunigung des Prozesses bei. Also, Vorsicht vor zu viel tierischem Eiweiß!

Jungen sind in der Regel häufiger von Pickeln und Akne betroffen als Mädchen. Das lässt sich auf die Geschlechtshormone der Jungen zurückführen. Es gibt leichte, mittelschwere und schwere Akne.

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