Hausmittel gegen Akne

Bei einer Akne sollte man natürlich niemals selbst Hand an die Pickel legen. Das verschlimmert die Sache meist erheblich und führt zu Narbenbildung.
Man kann aber einiges tun, um gegen die lästigen Störenfriede vorzugehen.
Alte Hausmittel wirken oftmals auch den Ursachen entgegen oder bringen Linderung für die gestresste Haut.

Zitronensaft auf die Pickel tupfen, über Nacht einwirken lassen, soll so ein Wundermittel sein.

MaskeMilch-Honig Masken entspannen die Haut auf jeden Fall. Ob sie gegen Pickel helfen, bleibt abzuwarten.

Zahnpasta auf einen Pickel getupft und über Nacht einziehen lassen ist ein ganz altes Hausmittel. Inzwischen ist aber bewiesen, dass es nicht wirkt. Es verschmutz das Kissen, hat aber ansonsten keine Wirkung. Trotzdem schwören viele gerade auf dieses Mittel. Man sollte es vielleicht doch einmal ausprobieren!

Das Zinksalbe hilft, ist nachgewiesen. Sie wirkt gegen die Entzündung und hilft der Haut, besser und schneller zu heilen.

Vitamin E hilft sicher auch in Maßen. Aufpassen sollte man bei der Dosierung.
Besser noch ist Vitamin B5. Es ist wichtig für den Stoffwechsel. Der tägliche Bedarf sollte bei 6 Gramm liegen. Enthalten ist Vitamin B5 in Vollkornbrot, Reis, Eiern, Früchten, Gemüse, Milch und anderen Lebensmitteln.
Vitamin-A-Säure als Creme, Gel oder Tinktur auftragen, ist schon ein stärkeres Mittel. Anfängliches Brennen und Spannen lässt meist kurz danach wieder nach. Nur äußerlich anwenden!

Ein weiterer Tipp: Geschlagenes Eiweiß (muss fest sein) auf die gereinigte Haut auftragen und ca. eine Stunde einwirken lassen. Das Ganze soll mit Mineralwasser abgewaschen werden. Die Anwendung muss drei bis vier mal in der Woche wiederholt werden. Nach einem Monat sollen so die Pickel verschwunden sein.

Einige Betroffene verwenden auch Bierhefe.

Heilerde als Gesichtspackung wird auch von vielen empfohlen. Sie sollte 3x wöchentlich auf die Haut aufgetragen werden. Sie befreit die Haut von Talg und Fett. Gleichzeit wird die Durchblutung verbessert und Bakterien werden absorbiert. Heilerde wirkt auch wie ein sanftes Peeling und entfernt abgestorbene Hautschuppen. Die Erde solle eine Stunde auf die Haut einwirken können.

Mehrmals täglich Kieselsäure- Gel auftragen. Alles 10 Minuten einwirken lassen und mit lauwarmem Wasser abspülen. Im Anschluss daran mit einer Ringelblumentinktur betupfen.

Teebaumöl kann pur auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden. Man kann es auch in Cremes mischen. Teebaumöl kann aber empfindliche Haut reizen, also Vorsicht und nicht gleich großflächig einsetzen!

Manuköl ist zwar teurer als Teebaumöl, ist aber besser verträglich und milder zur Haut. An den Geruch muss man sich erst gewöhnen, aber es hilft ziemlich gut.

Ein Kamillendampfbad öffnet die Poren und wirkt entzündungshemmend. Man braucht dazu nur einen Beutel Kamillentee oder Kamillenblüten mit heißem Wasser überbrühen. Unter einem großen Handtuch hält man sein Gesicht für fünf Minuten darüber. Das ist ein sehr natürliches und mildes Mittel, welches der Haut Entspannung bringt.

Viele schwören auf eine Kur mit Blutreinigungstee für sechs Wochen. Der Tee sollte jeden Abend getrunken werden.
Ringelblumentinktur im Verhältnis 1:3, mit Wasser vermischt und auf die Haut aufgetragen (3x täglich) hilft der Haut zu entspannen.

Auch Rotlicht kann helfen. Zwei bis dreimal pro Woche für 15 Minuten wirkt es entzündungshemmend und sorgt für eine gute Durchblutung. Die Heilmethode ist sanft und zeigt langfristig Erfolge gegen Akne und Pickel.Frau trinkt

Generell gilt: viel Schlaf, wenig oder kein Stress, viel frische Luft, vor allem in die Sonne gehen, viel Obst und Gemüse essen, sehr viel trinken, wenig fettes essen, wenig Alkohol und möglichst kein Nikotin, die Haut nicht mit aggressiven Reinigungsmitteln stressen und viel, viel Geduld.
Egal, wie man den Pickeln zu Leibe rückt, die Behandlungen nehmen viel Zeit in Anspruch und sind mitunter ziemlich aufwändig.

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